Über mich

Ich bin Gregor Rajewski, Fotograf aus Leidenschaft, mit Wurzeln im Bauingenieurwesen und mit einem (autodidaktischen) Blick für Grafikdesign.

DreiViertel Fotografie ist mein persönliches Portfolio, mit einer aktuellen Sammlung von Landschafts-, Urban- und Abstraktfotografie (und auch etwas dazwischen), monochrom oder in Farbe, in einer subtilen Sprache oder laut, klar und zeitlos.

Mit der Fotografie bin ich zum ersten Mal im Physikunterricht in Kontakt gekommen, als unser Lehrer uns das magische Dreieck der Fotografie, also ISO – Belichtungszeit – Blende, nahe gebracht hat. Aus purer Neugier und voller Optimismus habe ich mir daraufhin eine Kamera gekauft, ZENIT 11, Qualität made in USSR, alles 100 % manuell, dazu einen Monochromfilm Marke ORWO. Ein Jugendclub in der Nähe hatte im Keller eine Dunkelkammer, die mit einer Filmentwicklungsdose, einem Vergrößerer mit mehreren Filtern, Fotopapier, Chemiebad, Stoppuhr und Wäscheleine ausgestattet war. Und so sind, sozusagen aus dem Nichts, meine ersten Silbergelatine-Prints, von Hand gefertigte Unikate, entstanden. Für mich war das ein Wunder, oft vom Zufall unterstützt.

Die Beherrschung des Handwerks ist zwar notwendig, aber nicht ausreichend, und sie führt nicht unbedingt zu einem guten Foto. Und was ist überhaupt ein gutes Foto? Eine banale Postkarte mit bunten Farben, eine verschlafene Katze auf der Fensterbank oder eine abstrakte Interpretation von Linien, Formen, Schattierungen und Farben? Ich sage: Das Wichtigste ist, dass die Fotos eine Seele haben, dass sie die Vorstellungskraft anregen und/oder dass sie eine Form von Poesie ausstrahlen. Um solche Fotos zu machen, muss man meines Erachtens die Welt aus einem individuellen Blickwinkel betrachten. Das ist es, was mich an der Fotografie so stark fasziniert. Viele andere Dinge sind mir egal, so auch die Definition von „Kunst“.

Ein Rollfilm hatte nur 36 Aufnahmen. Um ein gewünschtes Foto zu machen, habe ich mit der Zeit gelernt, wo ich mich beim Fotografieren aufstellen musste, wie ich die Lichtverhältnisse einzuschätzen hatte, wie der Bildausschnitt zu wählen und in welchem Moment der Auslöser zu betätigen war und welche Risiken ich gezielt einzugehen bereit war. Etwas zu sehen, was der Rest der Welt übersehen hatte.

Mit den Jahren hat sich die Technik sehr stark entwickelt. Inzwischen bewege ich mich nur in der digitalen Welt, die durch Megapixel beherrscht wird. Die Speicherkarten in der Kamera sind „unendlich“ geworden. Meine ausschließlich im RAW-Format gemachten Fotos werden am PC mit der entsprechenden Software entwickelt. Inzwischen kann ich mit der Software sogar verschiedene Filme simulieren und somit meine Sammlung von Objektiv-Filtern nur auf das Kolari-Infrarot reduzieren. Allerdings ist die Komplexität der neuen Kameras sowie der Entwicklungssoftware inzwischen so stark gestiegen, dass mir langsam die Tyrannei von Bedienungsknöpfen und Untermenüs im Weg steht. Aber egal wie sich die Technik weiterentwickelt, im Grunde genommen haben sich die zwei kreativen Prozesse nicht geändert: etwas mit eigenen Augen zu sehen und den Auslöser der Kamera zu betätigen und im zweiten Schritt die Fotos zu entwickeln. Wobei der Betrachter schlussendlich nicht über die Aufnahmetechnologie, sondern über das Endprodukt sprechen wird.

Ich fotografiere mit Digitalkameras von FUJIFILM GFX 50sII mit FUJINON 20-35 mm oder 35-70 mm oder FUJIFILM X-E4 mit FUJINON 16-80 mm oder SONY RX100 VII oder Mobiltelefon oppo mit HASSELBLAD-Optik oder inzwischen auch mit einer kleinen Drohne dji Flip. Für die Entwicklung und/oder Weiterbearbeitung meiner Fotos benutze ich Software von Capture One und/oder DxO PhotoLab mit Nic Collection. Um meine Fotos aufs Papier zu bringen, arbeite ich mit WhiteWall-Online-Fotolabor- und Druckservice zusammen.

Meine großen Vorbilder sind (unter anderem!) Wolfgang Tillmans für seine abstrakte Fotografie, Michael Kenna für seine subtile, fast poetische Fotografie sowie Don McCullin und Sebastiao Salgado für ihre Landschaftsfotografie.